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Impressionen der Ausstellung "Maskerade und mehr.." im Atelier EMU in Nideggen

Maskerade und mehr

Die «Neydecker» - das ist eine Künstlergruppe, die sich den alten Namen der Stadt Nideggen gegeben hat. Die Künstlerinnen Elke Maul-Undorf, Ruth Gies, Sabine Köllen und Ulrike Dick-Möller sind allerdings sehr lebendig und luden vom 14. - 22. Juli 2012 ein, ihre Werke zu begutachten.

«Maskerade und mehr» konnte man im Haus von Elke Maul-Undorf betrachten. Die Ausstellung barg manche Überraschung. Das erfuhren die vielen Gäste, die zur Vernissage gekommen waren, von Dr. Ruth Aping. Sie empfahl einen aufmerksamen Gang durch die Räumlichkeiten und bereitete ihre Zuhörer darauf vor, einem «Crossover» der unterschiedlichen Stile zu begegnen.

Elke Maul-Undorf hat neuerdings Lederarten als gestaltenden Stoff entdeckt, ein origineller Fußhocker ist hierfür ein Beispiel. Er steht auf einem Spiegel, damit auch die Unterseite sichtbar wird - eine Überraschung! Und die Haut vom Stör liegt obenauf, irgendwie störend.

Ulrike Dick-Möller, die seit 17 Jahren in Nideggen wohnt, bevorzugt Acryl für ihre Malerei und hier die erdigen Farbtöne. Frauenbildnisse ziehen die Blicke auf sich. «In Gedanken» nennt sie eines davon, hier wird der Kopf einer Frau von Farben eingekreist. Ihr ebenmäßiges Gesicht drückt eine tiefe Gedankenversunkenheit aus.

Ruth Gies hat Maskengesichter gemalt, die einen tiefgründig oder erschrocken angucken. Eisenrost verwendet sie als Rotton, der manchmal etwas Bedrohliches vermittelt. Ihre «Buddhine», eine Frau mit rundlichen Formen, thront auf einer Säule aus Holz und erinnert stark an Buddha.

Sabine Köllen aus Abenden ist mit ihren Plastiken aus Powertex dabei. Es handelt sich um einen Textilhärter, den sie mit Zellulose mischt. Dadurch entsteht eine Masse, die sich wie Ton formen lässt, aber nicht gebrannt, sondern getrocknet wird.